Beke Rode: Spinnenpapier

Der neue Blog von Beke Rode. Ein Album für den Augenblick.

Nr. 21: Gottesacker


Algen und Flechten wachsen über die Grabsteine aus Sandstein seit dem 17. Jahrhundert. Irgendwo mäht ein Schaf. Kantig und schwer steht die kleine romanische Kirche in der offenen Landschaft. Wie eine Hand voll Bauklötzchen sind die Gräber über das Gras verteilt: weiträumig, windschief, voller Geschichten. Der Pantokrator hebt die Hand. Dahinter das Flusstal, meist Leere mit wenigen Hecken und kleinen Wäldchen. Als weiße Kleckse Büschel blühender Schneeglöckchen überall, die Wolken schwarzblau. 

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Nr. 20: Der magische Ort


Ein Wald mit Pinien, Zypressen und alten Platanen in den Bergen über Athen. Byzanz atmet hier noch. Klosteranlagen, ein Pfad mit ausgetretenen Stufen auf weichen Piniennadeln zur Himmelfahrtskapelle: schlichtes Tonnengewölbe aus Naturstein, darin eine Flut ausdrucksstarker Ikonen, Sandfußboden, ein verschlissener Koffer, einige Plastikstühle. Auf der kleinen Terrasse eine mächtige Platane, die ein Wasserbecken mit Goldfischen beschattet. Alles hier ist heilig und weltlich gleichermaßen. Und so fühlt sich Glück an. 


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Nr. 19: Ikebana


Vorfrühling. An der Wassermühle blühen die ersten Weidenkätzchen am Mühlenteich, die Sonne wärmt. Der Raum ist traditionell, ein großer Kachelofen in der Ecke, Holzdielen, Sprossenfenster. Man hört draußen die Meisen singen. Die Gruppe erlernt die Grundzüge von Ikebana: Harmonie, Symmetrie, Technik, minimalistische Ästhetik. Schweigsam und konzentriert arbeiten die Frauen an ihren Gestecken. 

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Nr. 18: Giganten


Ein richtiger Winter, einer der letzten vielleicht, die Nacht hatte -14 Grad. In einer Höhe von 2.224 Metern eröffnet sich ein Panorama über 400 Gipfel der Alpen. Die Dimensionen frieren den Augenblick ein zu einem Moment des fassungslosen Staunens. Was ist endlich, was unendlich?
Das Unendliche ist jenseits der Worte.

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